Basisverband Werder http://www.gruene-werder.de Basisverband Werder http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/mobilitatsbefragung_in_werder_havel/ Mobilitätsbefragung in Werder (Havel) http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/mobilitatsbefragung_in_werder_havel/ http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/mobilitatsbefragung_in_werder_havel/ Nachdem die Stadtverwaltung Werder (Havel) seit Jahren in unregelmäßigen Abständen über die... Nachdem die Stadtverwaltung Werder (Havel) seit Jahren in unregelmäßigen Abständen über die Beauftragung und dann den Fortschritt eines ominösen Verkehrskonzeptes /-modells berichtet, scheint nun ein neuer Schwung in die Angelegenheit gekommen zu sein. Wie die PNN berichtet [1], startet die Stadtverwaltung in Kooperation mit dem Werderaner Ingenieurbüro PST eine Umfrage unter den Bürgern der Stadt und der Ortsteile mit dem Ziel, deren Mobilitätsverhalten zu ergründen. Das Ziel sei, laut PNN, ein ‚veränderbares‘ bzw. ‚anpassungsfähiges‘ Verkehrsmodell zu erstellen.

Idealerweise könnte damit ein multi-modales (verschiedene Verkehrsarten wie Fußgängerverkehr, Fahrrad, Kraftfahrzeug, öffentliche Personenverkehrssysteme) Modell gemeint sein, welches auch die Verschiebungen der Verkehrsnachfrage zwischen diesen Modi abbilden kann. Ursachen für die Änderungen in der Moduswahl könnten verbesserte (attraktivitätssteigernde) Angebote bei den Verkehrsmitteln des Umweltverbundes (bessere und sichere Fuß- und Radwege, häufigere Taktfolge bei den Bussen und Bahnen, günstigere Tarif im öffentlichen Verkehr), verbesserte Verknüpfungspunkte zwischen diesen Verkehrsmitteln oder auch attraktivitätsreduzierende Einflüsse auf den motorisierten Individualverkehr (z.B. Erhöhung von Parkkosten, Reduzierung der Streckengeschwindigkeiten und -kapazitäten, Einbahnstraßenregelungen) sein.

Die Fragen zum Haushalt und zum Mobilitätsverhalten der Haushaltsmitglieder entsprechen den üblichen Standards solcher Erhebungen. Die Erklärungen zur Handhabung sind zweckmäßig und selbsterklärend. Ein kleines – gegebenenfalls zeitlichen, administrativen und finanziellen Zwängen geschuldetes Manko – ergibt sich aus der Einschränkung des Untersuchungsraumes. Der ist begrenzt auf die Stadt Werder und die Ortsteile, berücksichtigt daher zum Beispiel nicht die relevanten Quellen und Ziele der Wege der regionalen Pendler zum / vom Bahnhof Werder aus den umliegenden Orten der angrenzenden Gemeinden.

Natürlich sind aktuelle und zuverlässige Verkehrsverhaltensdaten kein Garant für ein gutes Verkehrsmodell. Und ein robustes und prognosefähiges Verkehrsmodell garantiert wiederum nicht zwangsläufig ein richtungsweisendes Konzept, wie die Verkehre in Werder zukünftig organisiert werden sollten. Dennoch begrüßen wir ausdrücklich die Durchführung der Umfrage zum Mobilitätsverhalten in Werder und bitten die Werderaner sich zu beteiligen. Da sich die Stadtverwaltung auf der zweiten Seite der Fragebögen explizit darum bemüht, die Meinungen zum Verkehr in der Stadt Werder zu analysieren: nur zu!

Bei Rückfragen oder Anregungen sprechen Sie uns an buero(at)gruene-werder.de oder kommen Sie zum öffentlichen Teil unserer Ortsgruppenversammlungen oder Fraktionssitzungen. 

[1] https://www.pnn.de/potsdam-mittelmark/neues-verkehrskonzept-fuer-werder-havel-modell-soll-staus-vorhersagen-koennen/25393970.html
 

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Fri, 10 Jan 2020 12:00:00 +0100
http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/ein_gutes_und_erfolgreiches_jahr_2020/ Ein gutes und erfolgreiches Jahr 2020 http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/ein_gutes_und_erfolgreiches_jahr_2020/ http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/ein_gutes_und_erfolgreiches_jahr_2020/ Liebe Bürgerinnen und Bürger, der Bündnis 90/Die Grünen - Ortsverband Werder (Havel) wünscht... Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Bündnis 90/Die Grünen - Ortsverband Werder (Havel) wünscht Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2020.

Das neue Jahr hält wieder viele Herausforderungen bereit. Wir vom Bündnis 90/Die Grünen werden in diesem Jahr an unsere Erfolge des vergangenen Jahres anknüpfen und zielorientiert für eine größere Ausgewogenheit im Stadtparlament kämpfen und für die Berücksichtigung der Belange aller BürgerInnen, Unternehmer und öffentlichen Einrichtungen eintreten. 

Eine moderne Gesellschaft ist in der Lage, verschiedenste Interessen gleichberechtigt nebeneinander zu verfolgen und gerecht miteinander abzuwägen. 

Wir vom Ortsverband Werder (Havel) freuen uns auf diese Herausforderungen und laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an einer aktiv gestalteten Einwohnerschaft herzlichst ein.

Bei Rückfragen oder Anregungen sprechen Sie uns an buero(at)gruene-werder.de oder kommen Sie zum öffentlichen Teil unserer Ortsgruppenversammlungen oder Fraktionssitzungen. 

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Wed, 01 Jan 2020 11:53:00 +0100
http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/anerkennung_der_weltweiten_klimakrise_kopie_2/ Anerkennung der weltweiten Klimakrise - UPDATE http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/anerkennung_der_weltweiten_klimakrise_kopie_2/ http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/anerkennung_der_weltweiten_klimakrise_kopie_2/ „Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem es aus wissenschaftlicher Sicht so eindeutig ist, dass... "Wenn man einen Notstand anerkennt, dann können wir aus unserer wichtigen, aber alltäglichen Arbeit ausbrechen und Dinge ermöglichen, die notwendig sind, aber die wir bisher vielleicht für nicht realistisch gehalten haben" fährt der Klimaforscher fort [1]. Dass solch dingende Schritte in der jüngeren Vergangenheit unternommen wurden und mit den getroffenen Entscheidungen Krisen erfolgreich bekämpft wurden verdeutlicht Rockström am Beispiel der Finanzkrise 2008. Damals seien Finanzminister spätabends und am Wochenende nach Brüssel geflogen, um Probleme zu lösen: "Es war möglich, mit Hunderten Milliarden US-Dollar die Banken zu retten, das hätten wir unmittelbar davor natürlich nicht gemacht".

Dass der Begriff (Klima-)Notstand umstrtitten ist ist auch uns bewusst, da damit assoziiert wird, dass normale demokratische und parlamentarische Verfahren außer Kraft gesetzt werden. „Climate emergency“ wird daher auch mit „Notlage“ oder „Notfall“ übersetzt, wir gebrauchten in unserem Beschlussantrag BSVV/0022/19-1 den Begriff 'Klimakrise'. Viele Kommunen weltweit haben einen Klimanotstand ausgerufen, Berlin als erstes deutsches Bundesland eine Klimanotlage. Auch wir wollten mit unserem Antrag erreichen, dass die Stadt Werder den dringenden Handlungsbedarf beim Einsparen von Treibhausgasen unterstreicht, leider (noch) erfolglos.

 

[1] www.heise.de/newsticker/meldung/Forscher-haelt-Klimanotstand-fuer-gerechtfertigt-4623530.html

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Fri, 27 Dec 2019 12:00:00 +0100
http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/tunnelblick_die_landesregierung_zum_autotunnel_in_werder/ Tunnelblick – die Landesregierung zum Autotunnel in Werder http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/tunnelblick_die_landesregierung_zum_autotunnel_in_werder/ http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/tunnelblick_die_landesregierung_zum_autotunnel_in_werder/ „Grundsätzliche Möglichkeiten zur Beschleunigung des Baues von Bahnübergängen bestehen nicht“, so...

„Grundsätzliche Möglichkeiten zur Beschleunigung des Baues von Bahnübergängen bestehen nicht“, so die Landesregierung1

Darum geht ́s zwar nicht, sondern natürlich um einen Auto- und um einen Rad/Fußgängertunnel unter den Bahngleisen - hätte sich in den 15 Jahren der Debatte vielleicht rumsprechen können! 

Solche Vorhaben dauern also grundsätzlich länger, da kann man nichts tun, offenbar walten höhere Mächte bei derartigen Projekten! Der unmögliche Zustand, nicht zuletzt die Umweltbelastung durch die täglichen Warteschlangen beiderseits der Schranke, muss also bis mindestens 2029 andauern! Noch 9 Jahre? Dabei ist die Entwurfsplanung fertig! Egal, wiehert der Amtsschimmel, erst kommt der Fußgänger, dann der Autotunnel. 

Viel Spaß übrigens den Besuchern der dann hoffentlich längst fertigen Therme, die sicher nur einmal und nie wieder anreisen werden, oder, wenn ́s gut geht, nur noch per Bahn. Auch den Anwohnern der angrenzenden Straßen sei schon mal kondoliert. 

Kleiner Tipp, geht nicht – gibt ́s nicht : Man kann tatsächlich auch mehrere Baustellen gleichzeitig beginnen; das praktiziert sogar der Landesbetrieb selbst ganz „erfolgreich“ jeden Sommer (auch wenn wegen fehlender Abstimmung zwischen den Gemeinden Werder, Schwielowsee und Potsdam regelmäßig das Chaos hereinbricht). 

Vielleicht liegt’s aber gar nicht an grundsätzlicher Unmöglichkeit oder am Können, sondern am „Wollen“? Der -sinnlose- Ausbau der L90 zwischen Kreisverkehr und BAB-Zufahrt ging doch sogar schneller als geplant! 

 

1 PNN 24.12.19, S.13

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Thu, 26 Dec 2019 15:00:00 +0100
http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/anerkennung_der_weltweiten_klimakrise/ Anerkennung der weltweiten Klimakrise http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/anerkennung_der_weltweiten_klimakrise/ http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/anerkennung_der_weltweiten_klimakrise/ In der Stadtverordnetenversammlung am 12.12.2019 wurde unser Beschlussantrag BSVV/0022/19-1... In der Stadtverordnetenversammlung am 12.12.2019 wurde unser Beschlussantrag BSVV/0022/19-1 behandelt. Die Abstimmung endete mit 16 Für- und 16 Gegenstimmen  in einem Patt; daher abschlägig entschieden. Unserer Meinung nach ein Beispiel dafür, wie ewig Gestrige mit Angst versuchen, Politik zu machen; ungeachtet der Geschehnisse um sie herum.

Nicht nur die Friday for Future Bewegung, sondern auch die tagespolitischen Agenda im Europaparlament, der Bundesregierung, dem Landtag, dem Landkreis und vielen Kommunen ist aufgrund der Brisanz des Themas vom Klima bestimmt. Die Gegner der Anerkennung der weltweiten Klimakrise und deren Eindämmung als Aufgabe höchster Priorität scheuen sich nicht, aberwitzige Argumente ins Feld zu führen. So z.B. bringt ein Abgeordneter zum Ausdruck, dass wir mit einem Bekenntnis zum Klimawandel und jetzt noch möglichen Maßnahmen zur Eindämmung dessen Auswirkungen unsere Unternehmen und deren Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Ländern wie z.B. China hochgradig schädigen würden.

Solche Argumente sind lächerlich und dem persönlichen Erleben gegenläufig.

China mit seinen rund 1,4 Milliarden Einwohnern sowie seiner Industrie und Wettbewerbsfähigkeit gegen die Wettbewerbsfähigkeit von Werder (Havel) mit rund 0,000027 Milliarden Einwohner argumentativ gegen unsere Beschlussvorlage einzubringen, ist absurd.

Die Wirtschaft in Werder (Havel) ist weniger von seinen vereinzelten Industrieanlagen, mehr aber vom Einzelhandel, kleinen und mittelgroßen Unternehmen, dem Tourismus und der Landwirtschaft geprägt. Gerade bei Letzteren sind in den vergangenen beiden Jahren die Auswirkungen der Klimaerwärmung spürbar angekommen; man erinnere sich an die lang ausgeprägten Trockenperioden im Frühjahr und Sommer. 

Das gebetsmühlenartige Repetieren von vermeintlichen Argumenten wie: “Was können wir als kleine Stadt schon im globalen Maßstab ausrichten?“ ist unserer Meinung nach grundsätzlich falsch. Natürlich kann jeder Einzelne in seinem Verhalten etwas verändern und bewirken. Man muss es nur wollen und konsequent verfolgen. Nur gemeinsames Handeln wird ein Gelingen der Eindämmung der Klimakrise bewirken können.  

Wir von Bündnis 90/Die Grünen stellen uns aktiv gegen das Verwalten der Vergangenheit und fadenscheiniger Argumente gegen die Gestaltung der Zukunft. Wir sehen gerade Klimaneutralität als Herausforderung und als Motor einer prosperierenden Wirtschaft und Gesellschaft. Hierzu werden wir weiter aktiv zukunftsorientierte Beschlussanträge in die SVV einbringen.

Die Rede unseres Fraktionsvorsitzenden Markus Altmann zum Beschlussantrag findet ihr hier.

Bündnis 90/Die Grünen möchte unsere Stadt Werder (Havel) mit den Bürgern*Innen gestalten. Hierzu sind Sie eingeladen. Kommen Sie zu unseren öffentlichen Ortsgruppen- oder Fraktionssitzungen oder sprechen Sie uns an: buero@gruene-werder.de. Termine dazu finden sie hier.  

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Wed, 18 Dec 2019 19:00:00 +0100
http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/in_eigener_sache_tranzparente_arbeit/ In eigener Sache - tranzparentes Arbeiten http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/in_eigener_sache_tranzparente_arbeit/ http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/in_eigener_sache_tranzparente_arbeit/ An dieser Stelle möchten wir auf den neuen Homepage Menu Punkt "Anfragen &... An dieser Stelle möchten wir auf den neuen Homepage Menu Punkt "Anfragen & Anträge" verweisen, mit dem wir Sie über die von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in die Stadtverordnetenversammlung Werder(Havel) und deren Ausschüsse eingebrachten Anträge und Anfragen informieren.

Neu: eine Anfrage zu den Jahresabschlüssen der HGW und eine Anfrage zur Förderung für den Klimaschutz durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark, beide gestellt am 17. Dezember 2019

 

 

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Wed, 18 Dec 2019 00:00:00 +0100
http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/neuer_postkasten_in_den_havelauen/ Neuer Postkasten in den Havelauen http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/neuer_postkasten_in_den_havelauen/ http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/neuer_postkasten_in_den_havelauen/ Aufgaben einer Stadtverwaltung umfassen alle Handlungen und Entscheidungen zur Umsetzung der... Aufgaben einer Stadtverwaltung umfassen alle Handlungen und Entscheidungen zur Umsetzung der Daseinsvorsorge im Interesse und zum Wohl der Bürger und Bürgerinnen.
Vorgelagertes Entscheidungsgremium ist die SVV mit ihren gewählten Vertretern der einzelnen Fraktionen.
Wir als Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen sehen, dass in unserer Stadt noch viel u.a. in diesem Bereich zu tun ist und Ergreifen die Initiative unabhängig von der Stadtverwaltung, Verbesserungen für unsere Bürger/innen zu erreichen und umzusetzen.

Ein Beispiel ist die direkte Prüfung mit der Deutschen Post AG zur Aufstellung eines zusätzlichen Briefkastens in der Nähe des Einkaufszentrums in den Havelauen. Unsere Verhandlungen waren erfolgreich, so dass seit Anfang November an der Ecke Alte Kasernenstraße/Zum Großen Zernsee ein weiterer Briefkasten genutzt werden kann und gerade auch für ältere Bürger/innen oder körperlich eingeschränkte Personen kürzere Wege haben.

Gerne unterstützen wir von Bündnis 90/Die Grünen Sie bei der Verwirklichung Ihrer Ideen zur Verbesserung der Stadt. Hierfür stehen wir Ihnen unter buero(at)gruene-werder.de oder bei unseren öffentlichen Ortsgruppen/Fraktionssitzungen gerne zur Verfügung.

 
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Fri, 13 Dec 2019 00:00:00 +0100
http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/warum_wir_gegen_die_beschlussvorlage_bsvv006619_stimmen/ Warum wir gegen die Beschlussvorlage BSVV/0066/19 stimmen http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/warum_wir_gegen_die_beschlussvorlage_bsvv006619_stimmen/ http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/warum_wir_gegen_die_beschlussvorlage_bsvv006619_stimmen/ Die Bürgermeisterin bringt zur SVV am 12.12.2019 die Beschlussvorlage BSVV/0066/19 ein. Diese... Die Bürgermeisterin bringt zur SVV am 12.12.2019 die Beschlussvorlage BSVV/0066/19 ein. Diese Beschlussvorlage sieht im Ergebnishaushalt 2019 überplanmäßige Mehrausgaben im Budget 06 in Höhe von 180.000,00 € vor.

Hierbei handelt es sich um:
* Unterhaltung von öffentlichen Grün-, Baumkataster-, Parkanlagen, Spielplätzen

* Unterhaltung Gemeindestraßen, Straßenbeleuchtung, Straßenkataster

* Bauhof Haltung von Fahrzeugen

Grundsätzlich sind wir von Bündnis 90/Die Grünen für die Umsetzung von Maßnahmen die notwendig sind, um die Aufgaben der Kommune zu erfüllen.

Wir von Bündnis 90/Die Grünen werden dennoch gegen den Beschluss stimmen, weil es hierzu eine Vielzahl von Fragestellungen gibt, die vorher erst einmal zu beantworten wären.

So soll die Gegenfinanzierung der Mehrausgaben aus den außerplanmäßigen Einnahmen für den Mehrbelastungsausgleich für kommunale Straßenbaumaßnahmen des Landes Brandenburg in Höhe von 263.519,22 € gedeckt werden. Der Mehrbelastungsausgleich für kommunale Straßenbaumaßnahmen stellt eine pauschale Ausgleichsmaßnahme des Landes dar und basiert auf einem Gesetzesbeschluss des Landtags von Brandenburg, welcher die Abschaffung der Beiträge für den Ausbau kommunaler Straßen vorsieht. Dieses hat zur Folge, dass für den Ausbau kommunaler Straßen die Gemeinden keine Straßenbaubeiträge nach den Vorschriften des Kommunalabgabengesetzes von den Anliegern erheben dürfen.

Somit stellt sich die Frage, ob der Betrag von 263.519,22 € überhaupt vollumfänglich zur Verfügung steht? Genauer gefragt, welche Straßenbaumaßnahmen gab und gibt es 2018/2019 im Gemeindegebiet von Werder (Havel) für die entsprechende Ausgaben dem Betrag gegengerechnet werden müssen?

Weiterhin ist zu prüfen, ob an anderer Stelle Einsparungen im Haushalt vorgenommen werden können. Eine pauschalierte Antwort, also nur ein „nein“ ist hier nicht ausreichend.

Die Ausgaben für die „Haltung von Fahrzeugen“ und die „Unterhaltung des sonstigen unbeweglichen Vermögens“ sind von der Kammerei bereits bewilligt. Bei den Ausgaben für die „Unterhaltung von Parkanlagen, Spielplätzen, öffentlichem Grün, Baumkataster“ fehlt eine entsprechende Bemerkung, ob die Ausgaben bereits bewilligt wurden.

Grundsätzlich stellt sich die Frage: Ist es zulässig, dass die Kämmerei Mehrausgaben bereits billigt, die eigentlich erst durch die Stadtverordneten zu beschließen sind? Hier sehen wir eine Missachtung der SVV. Denn was passiert, wenn die SVV den Mehrausgaben nicht zustimmt?

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Thu, 12 Dec 2019 16:00:00 +0100
http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/alexandra_pichl_aus_unserem_kreisverband_potsdam_mittelmark_wurde_neben_julia_schmidt_zur_neuen_vorsitzenden_der_gruenen_in_brandenburg_gewaehlt/ Alexandra Pichl aus unserem Kreisverband Potsdam-Mittelmark wurde neben Julia Schmidt zur neuen Vorsitzenden der Grünen in Brandenburg gewählt http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/alexandra_pichl_aus_unserem_kreisverband_potsdam_mittelmark_wurde_neben_julia_schmidt_zur_neuen_vorsitzenden_der_gruenen_in_brandenburg_gewaehlt/ http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/alexandra_pichl_aus_unserem_kreisverband_potsdam_mittelmark_wurde_neben_julia_schmidt_zur_neuen_vorsitzenden_der_gruenen_in_brandenburg_gewaehlt/ Erstmalig weibliche Doppelspitze Führungsduo im Brandenburger Landesverband Knapp 100 Delegierte... Erstmalig weibliche Doppelspitze Führungsduo im Brandenburger Landesverband Knapp 100 Delegierte stimmen bei Landesparteitag „Und das ist erst der Anfang“ in Templin für das Spitzen-Duo

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg haben Julia Schmidt aus Hohen Neuendorf und Alexandra Pichl aus Kleinmachnow zu ihren neuen Landesvorsitzenden gewählt. Die 26-jährige Studentin Schmidt erhielt im ersten Wahlgang für den Frauenplatz 67 Prozent der Stimmen (65 Ja-Stimmen von 97 Stimmen) und lag damit eindeutig vor ihrer Mitbewerberin, der 41-jährigen Kommunikationsberaterin Alexandra Pichl aus Kleinmachnow, die seit drei Jahren den Landesvorstand als Beisitzerin und als frauenpolitische Sprecherin verstärkt.

Die Wahl war von Spannung geprägt: Die auf dem Frauenplatz unterlegene Alexandra Pichl trat auf dem offenen Platz gegen Dr. Gerhard Kalinka, Wissenschaftler aus Blankenfelde-Mahlow, an und holte im ersten Wahlgang 48 Stimmen (50 Prozent) – es wären aber 49 Stimmen notwendig gewesen. Beim zweiten Wahlgang setzte sie sich mit 51 Stimmen (52 Prozent) gegen ihren 57-jährigen männlichen Mitbewerber Kalinka durch (46 Stimmen, 47 Prozent – 1 Prozent durch ein Nein für beide Kandidierenden).

Julia Schmidt wurde am 15.09.1993 in Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) geboren und ist seit 2016 Mitglied der Grünen Jugend und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Sie wohnt in Hohen Neuendorf (Oberhavel) und ist Fraktionsvorsitzende im Kreistag Oberhavel, Mitglied der SVV Hohen Neuendorf und Basismitglied im Parteirat, der sich im März 2019 konstituiert hat und dessen Mitglieder auf dem Landesparteitag am Abend neu gewählt werden. Bei den Kommunalwahlen im Mai war Julia die Überraschung und holte völlig aus dem Nichts die meisten Stimmen aller Kandidat*innen aller Parteien zur Kreistagswahl in Oberhavel. Seitdem ist sie Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Als Direktkandidatin zur Landtagswahl 2019 im Wahlkreis OHV II erzielte sie 17,7 Prozent der Erst- und 17,8% der Zweitstimmen und lag damit deutlich über dem landesweiten Ergebnis. Julia gehörte als Vertreterin der Grünen Jugend mit zum Hauptverhandlungsteam bei den Koalitionsverhandlungen mit SPD und CDU. Sie studiert derzeit Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft und Soziologie mit Schwerpunkt Verwaltungswissenschaft an der Fernuniversität Hagen. Zudem arbeitet Julia im Bundestagsbüro von Beate Müller-Gemmeke, MdB, Sprecherin für Arbeitnehmer*innenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik.

Den Parteimitgliedern rief sie zu: „Ich bin nicht perfekt und werde Fehler machen. Ich bin menschlich, emotional, neugierig und manchmal etwas unkonventionell. Ich will etwas verändern in Brandenburg und ich bin überzeugt davon, dass wir ein gutes Team sind – bei den Hauptverhandlungen über den Koalitionsvertrag waren wir so stark, weil wir miteinander im Team gearbeitet haben. Aber das Team besteht nicht nur aus Fraktion und Regierung, sondern vor allem aus euch – in den Kreis- und Ortsverbänden, in den Kommunalparlamenten.“

Julia Schmidt will die Landesarbeitsgemeinschaften stärken und ihnen mehr Gewicht verleihen. Die Kreisvorständetreffen sollen weiter regelmäßig stattfinden. Schmidt kündigte an, die Kommunikationsstrategie des Landesverbandes zu überarbeiten und in den Sozialen Netzwerken präsenter zu sein. „Ich möchte immer ansprechbar sein, erreichbar und streitbar. Ich verspreche euch: ich werde die zwei Jahre durchpowern und ihr könnt euch voll auf mich verlassen.“

Alexandra Pichl wurde am 1.10.1978 in Mecklenburg-Vorpommern geboren, wuchs aber in Kleinmachnow auf, da ihre Eltern dort bereits lebten. Dort lebt sie noch immer, jetzt mit ihrer eigenen Familie. Seit ihrem 14. Lebensjahr engagiert sich Pichl ehrenamtlich vor Ort, u.a. in verschiedenen evangelischen Kirchengemeinden als Kinder- und Jugendgruppenleiterin oder als Deutschlehrerin und Patin für Geflüchtete. Die PR- und Marketingberaterin kam über das Frauenmentoringprogramm zu BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg, wo sie seit 2016 als Beisitzerin den Landesvorstand verstärkt. Vor zwei Jahren übernahm sie von der Landesvorsitzenden Petra Budke das Amt der frauenpolitischen Sprecherin des Landesvorstands, zudem ist sie Sprecherin der LAG Frauen- und Geschlechterpolitik. Bei der Urabstimmung über die Spitzenkandidierenden für die Landtagswahl 2019 konkurrierte Alexandra Pichl mit der damaligen Fraktionsvorsitzenden Ursula Nonnemacher um den Spitzenposten. Bei der Kommunalwahl 2019 wurden BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Kleinmachnow mit Alexandra Pichl als Spitzenkandidatin mit 24,6 Prozent stärkste Kraft - sie führt seitdem die Fraktion. Als Direktkandidatin bei der Landtagswahl 2019 für den Wahlkreis Potsdam-Mittelmark IV holte Alexandra 20,5 Prozent der Erststimmen, in Kleinmachnow waren es sogar 27,6 Prozent.

Pichl ist PR-Beraterin und hat Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität Berlin studiert. Seitdem arbeitete sie in PR- und Marketingabteilungen in der IT-Branche verschiedener Unternehmen, derzeit bei einem technischen Dienstleister der Veranstaltungsbranche in Teltow. Zudem unterstützt sie den Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg e.V. als freie Mitarbeiterin, was sie bis Februar noch weiterhin tun wird. In ihrer Rede sagte Pichl:

„Zwar konnten wir dem Koalitionsvertrag eine deutliche grüne Handschrift verleihen, doch damit ist es nicht getan! Wir müssen unsere bündnisgrünen Themen weiterhin konsequent und kontinuierlich nach außen tragen. Unsere Aufgabe wird es sein, die Fraktion stets an unserer grünen Identität zu messen und sie, wenn nötig, daran zu erinnern.“ Um dem Landesvorstand und Landesarbeitsgemeinschaften lange Anfahrtswege zu ersparen, möchte Sie Videokonferenzen zur Entlastung einführen.

Pichl und Schmidt folgten bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen auf Petra Budke, die seit 2013 den Brandenburger Landesverband zusammen als Doppelspitze mit Clemens Rostock (seit 2014) geführt hat. Budke und Rostock waren für die Landtagswahl 2019 für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf den Listenplätzen 5 und 6 angetreten und sind nun nach dem Wahlergebnis von 10,8 Prozent Teil der zehnköpfigen Landtagsfraktion, Budke ist vor kurzem zur Fraktionsvorsitzenden gewählt worden. In ihrer Rede sagte sie: „Im November 2013 habt ihr mich zur Landesvorsitzenden gewählt. Damals hatten wir 950 Mitglieder und warteten monatelang darauf, endlich das tausendste Mitglied begrüßen zu können. Jetzt stehen wir kurz davor, die 2.000er Marke zu knacken – aktuell sind wir 1.977 Mitglieder.“ Budke bedankte sich für sechs Jahre „toller Zusammenarbeit“ mit dem Landesvorstand und der Landesgeschäftsstelle. Hier sieht sie die neuen Landesvorsitzenden in der Pflicht, für personelle Verstärkung und weitere Professionalisierung zu sorgen.

Der Landesparteitag der Bündnisgrünen in Templin dauert noch bis zum Abend mit weiteren Wahlen, u.a. den Beisitzer*innen für den Landesvorstand und dem Parteirat, an

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Tue, 10 Dec 2019 10:30:00 +0100
http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/ankauf_des_scala_durch_die_stadt_werder_havel/ Ankauf des SCALA durch die Stadt Werder (Havel) http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/ankauf_des_scala_durch_die_stadt_werder_havel/ http://www.gruene-werder.de/home/news-single/article/ankauf_des_scala_durch_die_stadt_werder_havel/ Die Stadt Werder muss weiter über den Ankauf des Kinos verhandeln. Der angeblich vom Vertreter des... Die Stadt Werder muss weiter über den Ankauf des Kinos verhandeln. Der angeblich vom Vertreter des Eigentümers genannte Kaufpreis „im mittleren sechsstelligen Bereich“ kann nicht ernsthaft zu einem Stillstand der Verhandlungen führen, wie ihn der 1. Beigeordnete Christian Große offenbar versteht. 

Der als erstes Angebot genannte Preis ist schließlich nicht das Endergebnis, zumal wir ganz andere Summen gewöhnt sind: Gegenüber den über 50 Mio € für die Therme erscheint die Scala-Forderung fast lächerlich! Das ist sie natürlich nicht, aber: Nicht nur der Verkehrswert und der Investitionsstau sind zu bewerten, sondern  insbesondere, dass der Scala Kulturpalast dank der bedeutenden Bemühungen des Betreibers und des Freundeskreises Scala Kulturpalast Werder e.V. inzwischen zu einer kulturellen Institution in Werder und der ganzen Region geworden ist. 

Das ist mehr als nur ein Kino: Hier werden nicht nur anspruchsvolle Filme gezeigt; es wird auch ein breites Spektrum kultureller Veranstaltungen geboten. Vom architektonischen Wert dieses Hauses ganz zu schweigen! Derartiges ist in Städten  unserer Größe weder selbstverständlich noch besonders häufig. Wir sollten das Scala daher erhalten und pflegen! Mit Recht werden andere Institutionen, wie z.B. das Comedie Soleil, ebenfalls nachhaltig gefördert.

Bündnis90/Die Grünen setzen sich bekanntlich für ein gesteigertes kulturelles  Angebot in Werder ein - nicht zuletzt gehört auch das zur öffentlichen Daseinsvorsorge! Der Erhalt solcher Perlen ist den Schweiß der Edlen wert. Das kann nicht jeden Preis rechtfertigen; ein Anlass, die Bemühungen schon jetzt einzustellen, wäre voreilig und fahrlässig!

 

 

Haben sie Fragen und Anregungen zum Thema? Hierfür stehen wir Ihnen unter buero(at)gruene-werder.de oder bei unseren öffentlichen Ortsgruppen / Fraktionssitzungen gerne zur Verfügung.

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Thu, 28 Nov 2019 15:30:00 +0100
www.gruene-werder.de_content61277 http://www.gruene-werder.de/home/ Mon, 23 Dec 2019 05:27:32 +0100